Chantal Kersken

Name: Chantal Kersken

Baujahr : 1994

Kampfkunst seit: 2007

Im JJSD seit: 2007

Graduierungen

2. Dan Jiu Jitsu

1. Dan Allkampf

Werdegang

Als ich 13 Jahre alt war, habe ich mit dem Kampfsport angefangen, nachdem ich es geschafft hatte, meine Eltern davon zu überzeugen.
Ich bin damals in die Jugendgruppe des Jiu Jitsu Studio Dinslakens gegangen, wo ich mich auch direkt super wohl gefühlt habe, da die Trainer und die anderen Kinder alle sehr nett waren.
Als Anfänger stand ich beim Aufstellen ganz hinten in der Reihe, was mir aber gar nicht gefallen hat. Ich hab mich total reingehängt, damit sich das möglichst schnell ändert und ich so bald wie möglich ganz vorne, direkt vor den Trainern, stehen kann. Meine Trainer haben mir geholfen, und haben meine Motivation noch weiter angestachelt, wofür ich ihnen sehr dankbar bin, und auch immer sein werde.

Auch im Leben außerhalb der Halle bin ich durch den Kampfsport sehr viel selbstbewusster und mutiger geworden, und ich habe mir auch in anderen Bereichen, zum Beispiel in der Schule, mehr zugetraut, öfter vor der Klasse geredet oder Referate gehalten.

Nach etwas über einem Jahr bin ich in die Abendgruppe gekommen, wo ich von Anfang an super aufgenommen worden bin, auch wenn ich jünger war als die meisten anderen. Dort hab ich zum ersten Mal gemerkt, was richtiger Muskelkater bedeutet, aber auch das konnte mich nicht abschrecken, weil es einfach nur total viel Spaß gemacht hat, neue Sachen und neue Leute kennen zu lernen. Wenn ich mich total ausgepowert, und am nächsten Tag Muskelkater und blaue Flecken habe, dann weiß ich, dass ich beim Training alles richtig gemacht habe.

Meine Trainer haben mich all die Jahre total unterstützt und auch alle anderen haben mir geholfen, soweit sie konnten. Einer hat dem anderen geholfen ohne wenn und aber, so wie es in einem guten Verein meiner Meinung nach auch sein sollte.
Außerdem habe ich im Verein super nette Leute kennen gelernt, die sehr schnell zu guten Freunden geworden sind, mit denen ich auch gerne die Zeit verbringe, in der ich nicht in der Halle bin.

Ich bin sehr stolz, dass ich zweimal in der Woche mit einem klasse Trainerteam die Jugendlichen trainieren darf. Es macht genauso viel Spaß, den Jugendlichen etwas beizubringen und sie zu gutem Kampfsport zu motivieren, wie mich selbst fortzubilden und selber zu trainieren. Dass ich es irgendwann einmal so weit schaffe, wie ich es bis jetzt geschafft habe, hätte ich früher niemals geglaubt.

Kampfsport ist nicht nur mein Hobby, Kampfsport ist mein Leben. Durch den Kampfsport kann ich mich selbst definieren und dadurch bin ich zu dem geworden, was ich heute bin.

Unsere Mitglieder

„Beim Training kann ich Stress abbauen und es hilft mir zu einer besseren Stressbewältigung.“ – Ulrike (46), Kickboxen